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Zum 15. Mal in 30 Jahren startet sie am 5. Mai 2018: die beliebte Etappenlaufveranstaltung „Riesenbecker Sixdays – 140 km in 6 Tagen“, die 600 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands, aus Belgien, Holland, der Schweiz und Frankreich in Atem hält, hier das richtige Mittel zu finden, um unbeschadet durch ein Rennen zu gehen, das keine „Gnade“ kennt, erhebliche Höhenunterschiede aufweist und vor allem keinen Ruhetag hat, an dem man sich schonen könnte. Mehr als ein Marathon – anders als jede Ultralaufveranstaltung – eine Herausforderung der ganz besonderen Art lassen jeden Finisher ein Sieger sein. Die erheblichen Höhenunterschiede, an jedem Tag mehr als 20 km Laufen und der fehlende Ruhetag sind die Parameter, die selbst versierte Läuferinnen und Läufer richtig einschätzen müssen, um am Ende der Lauftour erfolgreich ins Ziel zu kommen. Schon ein „Überpacen“ der ersten Etappe kann auf der hügeligsten zweiten Etappe von Ibbenbüren nach Tecklenburg zum Eklat führen. Die richtige Regeneration zwischen den Läufen, richtig essen und trinken sind hierbei ganz wichtig.   Auch besondere Herausforderung für die vielen Helfer
Auch für den Veranstalter – dem SV Teuto Riesenbeck – mit seinem 100köpfigen Helferteam sind die Riesenbecker Sixdays mehr als ein Marathon. Vom Aufbau, der am Samstag, Sonntag und Christi-Himmelfahrt bereits morgens um 08.00 Uhr beginnt, bis zur Feedbackbesprechung des erweiterten Organisationsteams (wie ist der Tag gelaufen, welche Materialien fehlen für den Folgetag), die meist erst gegen 22.00 Uhr endet, sind die Tage vollgepackt. Etwas Luft gibt es am Montag, Dienstag und Mittwoch in der Sixdays-Woche, wo die Starts erst 18.00 Uhr beginnen. Hier startet das Aufbauteam zwar erst in der Mittagszeit, dafür ist der Tag dann aber erst gegen Mitternacht zu Ende. Auch die Druckpresse der IVD – dem Partner der Riesenbecker Sixdays – steht über Mitternacht nicht still, wird doch täglich, wenn die Läufer schlafen, schon die aktuelle Ausgabe der beliebten Sonderveröffentlichung „Sixdays-News“ gedruckt, die am nächsten Lauftag mit aktuellen Bildern und der Ergebnisliste für die Teilnehmer zur Verfügung steht. Und am letzten Tag, dem Christi-Himmelfahrts-Donnerstag geht das Programm für alle Beteiligten von 08.00 Uhr bis nach Mitternacht durch. Besondere Herausforderung: Der Druck der Ergebnisliste kann nicht über Nacht erfolgen, sondern muss gleichtägig noch während der Siegerehrung am Donnerstag gegen 20.30 Uhr vorliegen – eine zeitlich genau durchgetaktete Aktion.  
Der Ablauf  
Am Samstag, 5. Mai 2018 schickt Bürgermeister David Ostholthoff um 14.00 Uhr das Läuferfeld von Riesenbeck aus auf die Reise. Über die Bauernschaft Lage geht es zum Dortmund-Ems-Kanal und über Dörenthe dann wieder zurück in Richtung „Botanischer Garten“. Schließlich geht es über Loismanns Hof dann mit einem kilometerlangen Anstieg über den Teutoburger Wald nach Ibbenbüren. Erst ab dem Ibbenbürener Ponyhof geht es abschüssig über die Groner Allee mit einem Schwenk über die Straße „Am Tennisplatz“ und Überquerung der Weberstraße ins Ziel, dem Rathaus-Vorplatz der Stadt Ibbenbüren. Die ersten Läufer werden gegen 15.00 Uhr erwartet.   Am Sonntag, 6. Mai 2018 starten die Teilnehmer um 14.00 Uhr an der Ludwigschule in Ibbenbüren. Mehrere heftige Anstiege sind zu bewältigen. An der Eisdiele in Brochterbeck bekommen die Teilnehmer durch die Trommelgruppe Al Ikka etwas Rückenwind, bevor sie die nächste große Steilsteigung in Richtung Tecklenburg bewältigen müssen. In Tecklenburg angekommen, ist noch eine 5 km Runde zu absolvieren, wenn man auch die Moderatoren schon hören kann. So geht es den legendären Hexenpfad steil hinab. Dieser wurde durch Rainer Budtke, selbst seit 14 Jahren erfolgreicher Teilnehmer der Riesenbecker Sixdays und engagierter Wanderführer des Kneipp Vereins, so hergerichtet, dass querliegende Äste und Bäume aus dem Weg geräumt wurden und die vielen Wurzeln von ihm kenntlich gemacht wurden. „Halsbrecherisch“ – dieses starke Gefälle. Am alten Bahnhof in Tecklenburg führt die schöne Strecke die Teilnehmer dann an Haus Marck vorbei zu den Königsteichen. Von dort aus erfolgt die nächste Steilsteigung über das Himmelreich und weiter bergan die Ibbenbürener Straße hinauf. Der Zieleinlauf selbst ist in der Schlossstraße, mitten im Zentrum von Tecklenburg – ein Highlight für jeden Finisher.   Am Montag, 7. Mai 2018 starten die Teilnehmer um 18.00 Uhr im Zentrum (Marktplatz) von Tecklenburg. Ausgewogener sind hier Steigung und Gefälle. Über Ledde und Laggenbeck – stärkster Anstieg ist die Adlersteige – geht es schließlich in den Rochus und in Mettingen sind die letzten 3 Kilometer leicht abschüssig bis zum Ziel, das genau im Zentrum zwischen Kirche und Rathaus liegt. Viele Mettinger machen aus diesem „Mettinger Montag der Riesenbecker Sixdays“ ein großes Fest und freuen sich schon auf die Sixdays.   Am Dienstag, 8. Mai 2018 erfolgt der Start um 18.00 Uhr in Mettingen (Zentrum). Über die steilste Steigung mit 30 % am Luftschacht in Mettingen laufen die Teilnehmer zunächst in Richtung Recke, kommen durch den herrlichen Wald in Steinbeck, bevor sie dann in Richtung Ibbenbüren-Dickenberg abdrehen. Eine etwas unbequeme, wenn auch die kürzeste, Strecke mit mehreren leicht, aber lang ansteigenden Teilstücken. Der Zieleinlauf ist schließlich auf dem Schulplatz der Paul-Gerhardt-Schule in Ibbenbüren-Dickenberg, Hainbuchenweg.   Am Mittwoch, 9. Mai 2018 erfolgt der Start um 18.00 Uhr in Ibbenbüren-Dickenberg. Die anfängliche Streckensicherung übernimmt der Lauf-Treff Dickenberg. Nach einer großen Umrundung des „Dickenberges“ kommen die Läufer durch mehrere Wohngebiete und laufen schließlich in Höhe der Preussag über Natursteinstufen über den Berg, um die Alpenstraße zu erreichen. Der Zieleinlauf der zweitlängsten Etappe ist legendär. Direkt am Aasee entlang kommen die Teilnehmer in Höhe des Ibbenbürener Beaches zu ihrem Ziel. Hier startet im Anschluss an die Sixdays sogar eine Band am Ibbenbürener Beach, deren Organisatoren wieder gern mit den Organisatoren der Riesenbecker Sixdays zusammenarbeiten.   Am Christi-Himmelfahrt, Donnerstag, 10. Mai 2018 startet dann das große Finale um 14.00 Uhr am Aasee in Ibbenbüren. Die längste Strecke führt die Teilnehmer von Ibbenbüren nach Ibbenbüren-Schierloh und von dort über den Teutoburger Wald nach Riesenbeck. Doch kommen die Teilnehmer über die herrlichen Waldwege des Teutoburger Waldes noch nach Bevergern, wo der Bevergerner Lauf-Treff die Streckenführung übernehmen wird und die Teilnehmer am Burgplatz im Zentrum von Bevergern frenetisch empfängt. Dann sind es noch gute 6 Kilometer, um über die herrlichen Anlagen des Schlosses Surenburg zum Ziel zu kommen. Der Zieleinlauf in Riesenbeck sucht seinesgleichen. Emotionen pur mit dem stärksten Rahmenprogramm aller Zeiten. Große blaue Vögel im Ziel, daneben eine nicht müde werdende Trommelgruppe und vieles andere mehr. Allein das Programm lohnt schon für einen Besuch „Christi-Himmelfahrt“ in Riesenbeck. Nach der Ehrung der Teilnehmer auf der großen Zielbühne gegen 17.00/17.30 Uhr endet die Veranstaltung dann offiziell. Fortgesetzt wird sie auf dem großen Festzelt ab 19.00 Uhr mit der Siegerehrung der Gesamtsieger und Altersklassensieger – ein Spektakel, das unvergleichlich ist.  
Die Favoriten  
Seriensieger Erwin Akkerman aus den Niederlanden trägt die Nummer 1. Ihm auf den Fersen sein wird Eric Leusing, sein Teamkollege, der die Riesenbecker Sixdays zum ersten Mal in Angriff nimmt und 5000-m-Zeiten von 14 min. vorgelegt hat. 1:13 seine Bestmarke über die halbe Marathondistanz. Er siegte im Tecklenburger Land bereits beim Klippenlauf und beim Teutolauf. Zu den stärksten Mitfavoriten aus deutscher Sicht gehören sicherlich Markus Titgemeyer vom TSV Georgsmarienhütte mit einer Bestzeit von 2:36:46 Stunden über die Marathondistanz, aber auch Simon von Martial von den LSF Münster. Natürlich sind auch die heimischen Athleten ambitioniert, vorn dabei zu sein: Patrick Windoffer vom SV Teuto Riesenbeck, der derzeit in absoluter Bestform ist. Aber auch Achim Lehmann, Sebastian Paetzke, Andreas Pott, Jörg Jäger und andere haben gute Chancen, vorn mit dabei zu sein. Bei den Damen wird es spannend – Jacelyn Gruppen aus Holland, die die Sixdays 2014 und 2016 gewonnen hat, musste ihren Start zurückgeben. So ist die Siegerin des Jahres 2012 Frederike Straeten von der LG Brillux Münster durchaus favorisiert. Konkurrenz bekommt sie allerdings aus dem schwäbischen Tuttlingen durch die Berglaufspezialistin Binka Derkmann. Beim Schwarzwald Marathon im vergangenen Jahr gelang ihr eine Halbmarathon-Bestzeit von 1:30:50 Stunden – sie ist durchaus eine ernsthafte Konkurrentin für Frederike. Im Teilnehmerfeld ist aber auch die Siegerin der Riesenbecker Sixdays 2010, Antien van der Vegt aus Holland. Zu den schnellsten Läuferinnen des SV Teuto Riesenbeck gehört sicherlich auch Bernadette Kösters, die beim Volksbank-Münster-Marathon vor einigen Jahren zweitschnellste Deutsche wurde. Überraschend ist, dass die Frauenquote bei den Riesenbecker Sixdays mit gut 25 % so hoch ist wie nie.
RIESENBECK WETTER
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